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Suchbegriff: Bankwesen und Anlagevorschriften

Der Federal Reserve Board hat den Antrag der Banco Inter auf Gründung einer staatlich zugelassenen Niederlassung in Miami, Florida, genehmigt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Expansion der brasilianischen Bank auf dem US-Markt.
Das Landgericht Berlin hat eine Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen das Fintech-Unternehmen Solaris wegen einer umstrittenen Zahlung in Höhe von 4.616,85 Euro eines ADAC-Kreditkartenkunden, der in einen Cyberbetrug verwickelt war, abgewiesen. Das Gericht entschied, dass die Klage unbegründet sei, doch die Verbraucherschützer haben Berufung eingelegt. Der Fall wirft weitergehende Fragen zu Zahlungsabwicklungspraktiken und Verbraucherschutz bei Kreditkartenbetrug auf.
Der Artikel behandelt verschiedene Entwicklungen im Bereich der Finanzkriminalitätsprävention, darunter die Gründung einer neuen Allianz von 16 FIU-Ländern (TOC-WG) zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität, die Einstellung der Ermittlungen des DOJ gegen die Swedbank ohne Strafen, die Ankündigung hochkarätiger Redner für den European Anti-Financial Crime Summit 2026 und Diskussionen über die Überwindung der „Box-Ticking”-Compliance. Außerdem berichtet er über den Personalabbau bei der FinCEN, Verbesserungen des AML-Rahmens in Montenegro und der Slowakei sowie den besorgniserregenden Anstieg von Betrugszentren in Kambodscha, die Zwangsarbeit einsetzen.
Julius Bär hat Eric Rosset zum neuen Leiter seiner Niederlassung in Verbier ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2026 an und löst Florian Michellod ab, der bis zu seiner Pensionierung Mitte 2027 eine beratende Funktion für Kunden übernehmen wird. Rosset verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Vermögensmanagement und ist seit 2015 bei Julius Bär tätig, wo er eine Schlüsselrolle beim Ausbau des Kundenstamms der Niederlassung gespielt hat. Die Ernennung ist eine interne Beförderung, die von der Bankleitung als Stärkung der regionalen Präsenz des Unternehmens in der Schweiz gelobt wird.
Die russische Zentralbank plant, strengere Meldepflichten für Kryptowährungen für Geschäftsbanken einzuführen, die eine detaillierte Meldung von Krypto-Transaktionen ihrer Kunden vorschreiben, um die Transparenz grenzüberschreitender Geldströme zu verbessern. Die neuen Vorschriften verlangen eine Trennung von Krypto-Transaktionen, die Offenlegung von Finanzierungsquellen und die Einbeziehung verschiedener digitaler Vermögenswerte, darunter tokenisierte Wertpapiere und NFTs. Die Bank wird eine Marktüberprüfung durchführen, um die Interaktionen der Banken mit digitalen Vermögenswerten zu bewerten, bevor sie den neuen Regulierungsrahmen umsetzt.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat zugestimmt, den Glyphosat-Fall von Bayer zu überprüfen, was möglicherweise zu mehr Rechtssicherheit führen und Rechtsstreitigkeiten auf Bundesstaatsebene einschränken könnte. Die Aktie von Bayer stieg nach Bekanntgabe dieser Nachricht um 4 %, da das Unternehmen bestrebt ist, seine Rechtsstreitigkeiten bis Ende 2026 deutlich zu reduzieren. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob Bundesgesetze die Anforderungen der Bundesstaaten hinsichtlich Krebswarnungen auf Glyphosatprodukten außer Kraft setzen.
Die UBS hat vom US-amerikanischen Office of the Comptroller of the Currency eine vorläufige Genehmigung für eine nationale Banklizenz in den Vereinigten Staaten erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Ausweitung ihrer Vermögensverwaltungsdienstleistungen für vermögende Kunden. Die Schweizer Bank rechnet damit, noch in diesem Jahr die endgültige Genehmigung zu erhalten, wodurch sie ihre Position als führender globaler Vermögensverwalter auf dem US-Markt stärken wird.
Das Landgericht Bochum verurteilte drei ehemalige Mitarbeiter von Vonovia und einen Handwerksunternehmer wegen Bestechung und Betrug im Rahmen eines Korruptionskomplotts, das von 2015 bis 2021 stattfand, zu Freiheitsstrafen zwischen 2 Jahren und 9 Monaten und 3 Jahren und 9 Monaten. Der Richter kritisierte die Staatsanwaltschaft scharf für ihre Bearbeitung des Falles und stellte erhebliche Schwächen in den internen Kontrollen von Vonovia fest. Der Fall betraf Schmiergeldzahlungen für die Vergabe von Aufträgen und falsche Rechnungsstellungen, wobei gegen etwa 50 weitere Verdächtige noch ermittelt wird.
UBS-CEO Sergio Ermotti bestätigt, dass er Ende 2026 oder Anfang 2027 nach Abschluss der Integration der Credit Suisse zurücktreten wird. Die Bank sucht derzeit nach internen Kandidaten für die Nachfolge, während sie sich mit neuen Kapitalanforderungen der Schweizer Aufsichtsbehörden in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar konfrontiert sieht und aufgrund der Fusion 3.000 Entlassungen in der Schweiz plant.
Der ehemalige Varengold-Banker Hans D. erhielt eine milde Bewährungsstrafe von 12 Monaten für seine Rolle bei Cum-Ex-Steuerhinterziehungsgeschäften, mit denen versucht wurde, den deutschen Staat um 92 Millionen Euro zu betrügen. Das Landgericht Bonn führte seine frühzeitige Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und sein umfassendes Geständnis als mildernde Umstände an. Der Fall umfasste komplexe Finanzstrukturen, darunter Fonds mit Edelsteinnamen, und deckte Verbindungen zu anderen Banken und Personen auf, darunter die mutmaßliche Geldversteckstelle des Steueranwalts Hanno Berger in Dubai. Im Gegensatz zu anderen Angeklagten in den laufenden Cum-Ex-Ermittlungen zahlte D. seine kriminellen Erlöse in Höhe von 1,4 Millionen Euro zurück.

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